SSDLife reports the error “SSDs not found”

What does this message mean and how do I fix it?

Haben Sie ein NVMe- oder M.2-Laufwerk?

Die aktuelle Version von SSDLife unterstützt nur SATA-SSDs, weshalb Ihr NVMe-Laufwerk nicht erkannt wird.
Nativer NVMe-Support folgt in der nächsten SSDLife-Generation (2027).

Was bedeutet die Meldung von SSDLife SSDs not found?

ssd not found sshot 1


When you start SSDLife on some computer, you can get the message from SSDLife SSDs not found and the program will be closed.

Was bedeutet das?

Diese Meldung informiert Sie darüber, dass SSDLife keine SSDs auf Ihrem Computer finden konnte.

Warum passiert das?

Es kann mehrere Ursachen geben, schauen wir sie uns im Detail an.

1. Sie haben eine „falsche“ SSD.

Dieses Problem tritt häufig bei einigen Netbooks auf. Hersteller sind manchmal nicht ganz ehrlich und schreiben, dass ihr Netbook mit einer SSD ausgestattet ist, obwohl es nicht mit einer echten SATA-SSD, sondern nur mit Flash-Speicher ausgestattet ist – vergleichbar mit einem verbesserten USB-Stick. Diese vereinfachten Laufwerke besitzen kein integriertes S.M.A.R.T.-System und senden keine Daten über ihren technischen Zustand, sodass ihre Gesundheit nicht überwacht werden kann.

2. Sie verwenden ein RAID-Array.

Wenn Sie ein RAID-Array zur Leistungs- oder Zuverlässigkeitssteigerung verwenden (am häufigsten wird ein RAID0-Array eingesetzt), ist die Überwachung von SSDs in einem solchen Array in den meisten Fällen unmöglich. Dies liegt daran, dass RAID-Treiber den Zugriff auf einzelne Laufwerke im Array blockieren und SSDLife keine Informationen über die Laufwerke erhalten kann. Dieses Problem tritt auch bei Sony Vaio Z-Laptops auf, da SSDs dort standardmäßig im RAID betrieben werden und somit nicht überwacht werden können.

3. Die Treiber Ihres SATA-Controllers unterstützen kein S.M.A.R.T.

Es ähnelt in gewisser Weise dem vorherigen Problem, abgesehen davon, dass es selbst dann auftritt, wenn Sie kein RAID verwenden. Leider implementieren einige Hersteller von SATA-Controllern keine S.M.A.R.T.-Unterstützung in ihren Treibern, sodass nicht auf die SSD-Diagnosedaten zugegriffen werden kann. Beispielsweise waren nVidia nForce-Chipsätze einst dafür berüchtigt.

Was sollte ich tun?

Leider ist es in den Fällen 1–2 nahezu unmöglich, etwas zu unternehmen. Der Rat, kein RAID zu verwenden, ist wohl kaum vernünftig 🙂 Als Option können Sie ein in Windows integriertes Software-RAID verwenden – in diesem Fall ist es möglich, Informationen über SSDs zu erhalten. Im dritten Fall können Sie versuchen, anstelle der Herstellertreiber die Treiber von Microsoft zu installieren – das kann helfen. 

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